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Burnout – ein echtes Problem für Young Professionals
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Burnout – ein echtes Problem für Young Professionals

Burnout hat in Europa Hochkonjunktur, in allen Berufen. Die mentale Gesundheit von jungen Arbeitnehmenden ist besonders gefährdet.
Wir schauen uns die Situation bei Young Professionals an und suchen nach den Gründen für diesen wachsenden Trend.

Fälschlicherweise wird meist davon ausgegangen, dass von einem Burnout nur ältere Arbeitnehmenden mit Führungsverantwortung und 80-Stunden-Woche betroffen sind. Fakt ist aber, dass Young Professionals große Probleme haben, am modernen Arbeitsplatz zu bestehen. Die diesjährige Young Professional Attraction Index (YPAI) Studie, die von Academic Work durchgeführt wurde, kommt zu dem besorgniserregenden Ergebnis, dass 78 % der Young Professionals in Deutschland kurz vor einem Burnout stehen.

Ein Burnout trifft junge Arbeitnehmende besonders hart. Dafür gibt es mehrere Gründe, einer ist unsere „Always-on“-Kultur. Die physische Belastung, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen, kann sich gravierend auf die Gesundheit auswirken. Die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist ein weiterer Grund – Young Professionals werden häufig befristet eingestellt und tun alles dafür, um zu beweisen, dass sie hinter dem Unternehmen stehen und einen wertvollen Beitrag leisten können. 

Burnout in der Belegschaft – ein Problem für Unternehmen

Der Fachzeitschrift Psychology Today zufolge ist „Burnout ein Zustand der emotionalen, mentalen und oftmals physischen Erschöpfung, der durch anhaltenden oder wiederholten Stress ausgelöst wird“.
Der Begriff „Burnout“ wurde in den 1970er-Jahren geprägt und 2019 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell als „Berufsphänomen“ anerkannt.

Burnout kann erheblich negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeitenden haben; die Effekte sind vergleichbar mit denen von psychischen Erkrankungen, wie Angst und Depression.
Burnout am Arbeitsplatz ist jedoch nicht das Problem eines Einzelnen, sondern vielmehr eines, das das gesamte Unternehmen betrifft, weil die Produktivität und die Arbeitsmoral abnehmen.

Bahnt sich ein Burnout bei einer oder einem Mitarbeitenden an, müssen Managerinnen und Manager die Warnsignale ernst nehmen und schnell reagieren. Andernfalls kann der Burnout zu einem teuren Problem werden, da Mitarbeitende, die unter einem Burnout oder arbeitsbezogenem Stress leiden, das Unternehmen möglicherweise verlassen. Eine Studie der WHO zeigt, dass Stress am Arbeitsplatz weltweit einen Produktivitätsverlust von schätzungsweise 1 Bio. US-Dollar pro Jahr zur Folge hat.

Ursachen für das Ausbrennen von Mitarbeitenden

Burnout ist nicht immer auf eine übermäßige Arbeitsbelastung zurückzuführen; die Ursachen sind weitaus vielfältiger und komplexer. Burnout bei den Beschäftigten kann in jedem Unternehmen auf verschiedene Weise entstehen und sowohl durch interne als auch externe Faktoren verursacht werden. Häufige Burnout-Auslöser sind mangelnde Kontrolle, unklare Erwartungen an die Arbeit und ein Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben.

Die gute Nachricht ist, dass Burnout vermeidbar ist.
Indem sie auf die Anzeichen und Symptome von Burnout achten und die zugrunde liegenden Probleme genau unter die Lupe nehmen, können Arbeitgeber Burnout am Arbeitsplatz leichter verhindern.

78 % der Young Professionals in Deutschland stehen entweder kurz vor einem Burnout oder sind bereits davon betroffen. Das macht deutlich, dass dies ein schwerwiegendes Problem ist, für das eine Lösung gefunden werden muss. Eine hohe Arbeitsbelastung und ein schlechtes Betriebsklima sind die beiden Hauptursachen (beide 24 %), die von deutschen Young Professionals in der diesjährigen YPAI-Studie genannt werden.
Diese Erkenntnis bestätigt, dass Arbeitgeber sicherstellen müssen, dass die Burnout-Rate nicht steigt – indem sie ein angenehmes Klima schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden sicher fühlen.
Es geht nicht darum, Firmenevents für die Belegschaft zu organisieren, sondern darum, den Mitarbeitenden Wertschätzung und Unterstützung entgegenzubringen.

Burnout: Young Professionals beklagen hohe Arbeitslast und schlechtes Management

Young Professionals beklagen hohe Arbeitslast und schlechtes Management - so geht es aus unserer YPAI Studie hervor. Wörtlich kritisiert ein Teilnehmender: "Zu viel Arbeit in zu wenig Zeit und der Druck, dass alles richtig sein muss." "Das Ergebnis zeigt, dass viele Unternehmen nicht das Personal und die Kapazitäten haben, um Aufgaben gleichmäßig und in einem angemessenen Maß zu verteilen", sagt Susanna Hölken, YPAI Spezialistin bei Academic Work Deutschland. "Fallen infolgedessen Fachkräfte aus, verstärkt sich dieses Problem jedoch nur. Führungskräfte müssen versuchen, die Arbeitslast ihrer Teams besser zu regulieren. Weil aktuell auf dem Markt zu wenige qualifizierte Arbeitnehmende verfügbar sind, sollten Unternehmen sich an Partner wenden, die diese etwa durch Accelerated Learning in Eigenregie qualifizieren können."

Sie möchten mehr über das Problem Burnout bei Young Professionals erfahren? Lesen Sie unsere YPAI-Studie!