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Wie der IT-Skill-Gap Ihr Unternehmen beeinflusst
Recruitment

Wie der IT-Skill-Gap Ihr Unternehmen beeinflusst

Die IT-Branche entwickelt sich mit großen Schritten weiter und bringt moderne Technologien hervor. Unternehmen in aller Welt haben ein großes Problem: nämlich, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie der Mangel an IT-Kompetenzen den digitalen Wandel bedroht und wie diese Tatsache auch Ihr Unternehmen nicht nur beeinflussen kann, sondern auch wird.

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Haben auch Sie Schwierigkeiten, die richtigen IT-Talente zu finden und zu rekrutieren? Damit sind Sie nicht allein. Der anhaltende Mangel an IT-Fachkräften ist überall auf der Welt ein Problem für Unternehmen, und das nicht ohne Grund.

Das Innovationstempo ist hoch

Mittlerweile sind Digitaltechnologien in jedem Unternehmen in die Geschäftsstrategie eingebettet. Und mit der Entwicklung neuer Technologien hat sich auch der Bedarf an IT-Kompetenzen erhöht. In einer Umfrage von McKinsey Global aus dem Jahr 2020 haben neun von zehn Führungskräften, Managerinnen und Manager angegeben, dass ihr Unternehmen entweder bereits einen Skill-Gap in Auge schaut oder in den nächsten fünf Jahren mit einer Kompetenzlücke in der Belegschaft rechnet.

"Das Digitalisierungs- und Innovationstempo ist so hoch, dass Unternehmen im umkämpften Markt nur überleben können, wenn sie mit neuen Technologien mithalten. Der aktuelle Fachkräftemangel in Europa behindert das Wachstum von Unternehmen, aber auch des gesamten Kontinents", sagt Stefan Heinrichs, Geschäftsführer von Academic Work Deutschland.

Für das Recruiting der Zukunft gewappnet sein

Der Mangel an IT-Spezialisten ist ein globales Problem, das sich auf Innovation und die Wirtschaft insgesamt auswirkt. Er stellt nicht nur ein reales Risiko für die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens dar, z. B. kann die Produktivität zurückgehen und die Zahl der Burnout-Erkrankungen zunehmen, sondern birgt auch hohe Sicherheitsrisiken. Eine Studie von McAfee Enterprise und FireEye hat gezeigt, dass 81 % der globalen Unternehmen während der Pandemie in stärkerem Maße Cyberbedrohungen ausgesetzt waren.

"Trotz der negativen Auswirkungen des Kompetenzmangels wird nicht genug unternommen, um die Mitarbeitenden mit neuen Kompetenzen auszustatten und dadurch Talent-Gaps zu schließen. Da es im Zuge des technologischen Fortschritts nicht mehr ausreicht, einfach nur neue Mitarbeitende mit den benötigten Kompetenzen einzustellen, gehen immer mehr Unternehmen dazu über, in Recruiting-Strategien wie Reskilling und Upskilling zu investieren. Wir haben jedoch noch einen weiten Weg vor uns", so Heinrichs. "Die meisten Unternehmen sind sich der Lage bewusst und kennen die Risiken und Konsequenzen fehlender Digitalkompetenzen. Und trotzdem sehe ich tagtäglich Unternehmen, die sich nicht für alternative Möglichkeiten zur Rekrutierung ihrer zukünftigen Talente öffnen. Immer nur an alten Methoden festzuhalten, kann nicht die Lösung sein."

Vorsprung sichern mit gefragten Technologien

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen aktiv werden, um Angebot und Nachfrage nach Fachkräften in IT und Technologie in Deckung zu bringen. Aber welche Technologien sind am meisten gefragt?

Im Allgemeinen erfordert eine erfolgreiche digitale Transformation Kompetenzen in fast allen IT-Bereichen, wie z. B. Bedarfsanalysen, Systementwicklung und Qualitätssicherung. Der von Gartner im April 2022 veröffentlichen Prognose zu den weltweiten IT-Ausgaben zufolge gibt es Bereiche, auf die CIOs stärker fokussiert sind. 2022 müssen sich CIOs u. a. mit geopolitischen Störungen, Inflation und Währungsschwankungen auseinandersetzen. Ihre Reaktion darauf unterscheidet sich deutlich von der während der Pandemie, als die Ausgaben gestoppt wurden,

sagt Stefan Heinrichs, Geschäftsführer von Academic Work Germany.

Die Covid-19-Pandemie hat den Arbeitsmarkt verändert, die Nachfrage nach qualifizierteren Arbeitskräften beschleunigt. Daraus resultiert eine gestiegene Nachfrage nach Kräften mit spezifischen Kompetenzen, so Stefan.

Im Gegensatz zu dem, was wir Anfang 2020 gesehen haben, beschleunigen CIOs die IT-Investitionen in Bereichen wie Datenanalytik, Cloud-Computing und Cybersecurity.

Skill-Gap muss geschlossen werden

Die akute Notwendigkeit, sich an neue Technologien anzupassen, setzt die Arbeitgeber enorm unter Druck – sie müssen dringend geeignete Bewerbende finden, um eine Skill-Krise zu verhindern. Einem Bericht der Management-Consulting-Agentur Korn Ferry zufolge werden 2030 global 85 Millionen IT-/Technologiefachkräfte fehlen.

Eine Möglichkeit, etwas gegen Talent-Gaps zu unternehmen, ist die Durchführung einer Analyse zur Identifizierung von Kompetenzlücken im Unternehmen. Dadurch erhalten die Unternehmen nicht nur ein besseres Verständnis darüber, welche Kompetenzen fehlen, sie können auch Stärken, Schwächen und Chancen für Wachstum identifizieren, was ihnen bei der strategischen Personalplanung hilft.

"Unternehmen müssen sich in allen Bereichen anpassen, in denen qualifizierte IT-Kräfte benötigt werden. Dieses Thema sollte vom oberen Management, HR und Leitern von Digitalisierungsprojekten im Unternehmen priorisiert werden. Ohne qualifizierte IT-Kräfte werden Unternehmen ihre Ziele nicht erreichen können", sagt Stefan Heinrichs.

Fazit

Der digitale Wandel hat die Nachfrage nach IT-Kompetenzen in Unternehmen beschleunigt, aber das Angebot ist weiterhin gering. Die Bewältigung des Skill-Gap ist entscheidend, um relevant zu bleiben, und wird auch in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen für Unternehmen weltweit sein.

Die Kompetenzlücke wird immer größer und je schneller Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um sie zu schließen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich in fünf bis zehn Jahren einen Wettbewerbsvorteil sichern.