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Die 5 größten Fehler im Home Office - und wie du sie vermeidest

Home Office ist praktisch und bequem: Der Arbeitsweg entfällt, ebenso Ablenkungen durch Meetings oder telefonierende Kolleginnen im gleichen Raum. In der Mittagspause kannst du deinen eigenen Kühlschrank plündern oder mit deinem Hund Gassi gehen. Und wenn du abends deinen Laptop zuklappst, bist du sofort mitten im Feierabend. Doch das gemütliche Office zu Hause hat auch seine Schattenseiten. Viele Menschen haben im Home Office das Gefühl, von Haushaltsaufgaben & Co. abgelenkt zu sein - umgekehrt können sie nach der Arbeit nicht so gut abschalten. Oft sind diese Probleme auf eigene Fehler zurückzuführen, welche mit ein paar einfachen Maßnahmen vermieden werden können.

1. Den Schlafanzug anlassen

Vom Bett aus im Schlafanzug arbeiten - das mag auf den ersten Blick verlockend erscheinen. Doch in der Realität wirst du dich schon nach wenigen Stunden unmotiviert fühlen - weil du gar nicht erst in die Gänge gekommen bist. Natürlich musst du dich für einen Tag im Home Office nicht übermäßig stylen - aber etwas mehr als Pyjama oder Jogginghose darf es schon sein. Ziehe am besten etwas an, bei dem es dir nicht peinlich wäre, wenn deine Kollegen überraschend in deiner Wohnung auftauchen würden. Du wirst dich besser und vor allem produktiver fühlen - versprochen!

2. Vom Sofa aus arbeiten

Klar: Home Office lädt dazu ein, einfach von überall aus zu arbeiten, ob Sofa, Küchentisch oder der Lieblingssessel. Mal ganz davon abgesehen, dass viele dieser Varianten ergonomisch nicht besonders sinnvoll sind und für Verspannungen sorgen dürften, gibt es noch einen weiteren Grund, der dagegen spricht: Die fehlende Trennung von Privat- und Arbeitsleben. Natürlich verfügt nicht jeder über ein eigens ausgestattetes Arbeitszimmer. Dennoch solltest du einen designierten Arbeitsplatz haben, an den du dich setzt, um konzentriert zu arbeiten. Abends wird es dir deutlich leichter fallen, abzuschalten, wenn du deinen “Büro-Platz” bewusst verlässt.

3. Sich von den Kollegen abschotten

Wenn du dich für einen Nachmittag ins Home Office zurückziehst, um konzentriert und ohne Ablenkung an einer Aufgabe zu arbeiten, ist es völlig in Ordnung, für die Kollegen auch mal einige Stunden lang nicht erreichbar zu sein. Aber gerade wenn du regelmäßig von zu Hause aus arbeitest, solltest du bewusst darauf achten, dass die Kommunikation nicht abreißt. Denn für ein gutes Teamgefüge und eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben. Ob E-Mail, Telefon, Slack oder Microsoft Teams - nutze die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten, welche die Arbeitswelt heute bietet, um am Ball zu bleiben, zu erfahren, woran deine Kollegen aktuell arbeiten oder auch an relevanten Meetings teilzunehmen.

4. Pausen und den Feierabend vernachlässigen

Eigentlich wolltest du schon vor einer halben Stunde Mittagspause machen - aber du bist gerade so richtig im Arbeits-Flow… Dennoch: Pausen sind wichtig - egal ob im Büro oder im Home Office. Gleiches gilt für den Feierabend, auch wenn du theoretisch “kurz noch ein paar E-Mails beantworten” könntest. Echte Freizeit hilft dir dabei, den Kopf frei zu bekommen und abzuschalten - nur so kannst du auch langfristig produktiv bleiben.

Tipp: Alleine fällt es dir schwer, für Pausen und einen pünktlichen Feierabend zu sorgen? Dann spanne dein Umfeld mit ein! Triff dich beispielsweise mit einer Freundin zum Mittagessen, gehe nach Feierabend mit deinen Kindern auf den Spielplatz oder verabrede dich für einen Kochabend mit Freunden. So hast du einen Termin, den du nicht verpassen darfst, und bist gezwungen, Pause zu machen.

5. Ablenkung durch Hausarbeit

Du sitzt vor deinem Laptop an einem Task, als dir plötzlich einfällt, dass das Bad mal wieder geputzt werden müsste. Und vielleicht solltest du nebenher eine Maschine Wäsche laufen lassen? Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn du deine Pausen im Home Office für kleinere Haushaltsaufgaben nutzt. Allerdings solltest du darauf achten, dass es nicht überhand nimmt. Schließlich ist Hausarbeit auch Arbeit und keine echte Erholungspause. Das bedeutet: Statt einer Kaffeepause mal Wäsche aufhängen ja - den Frühjahrsputz nebenher erledigen nein! Gönne dir lieber eine richtige Erholungspause und erledige die Hausarbeit dann, wenn du richtig Zeit dafür hast.

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