Was macht eigentlich ein Account Manager?

Zwischen Kundengesprächen, Business Lunch und Team-Meetings – Account Manager sind viel unterwegs und knüpfen täglich neue Kontakte. Die Position ist alles andere als ein langweiliger Schreibtischjob und hat in Unternehmen einen hohen Stellenwert. Doch wie genau sieht der Arbeitsalltag eines Account Managers eigentlich aus?

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Was sind die Aufgaben eines Account Managers?

Account Manager sind für den Vertrieb der Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens verantwortlich und tragen damit einen entscheidenden Anteil zum gesamten Wachstum bei. Lukas Förster, der seit einem Jahr als Account Manager bei Academic Work arbeitet, nennt die vier wichtigsten Aufgaben:

Prospecting. Ein Account Manager ist konstant auf der Suche nach neuen Kunden und hält immer die Augen offen nach Unternehmen und Kontakten, die Interesse und Bedarf haben könnten. 

Meetings buchen. Egal ob langjähriger Kontakt oder ein vollkommen neuer, potentieller Kunde – ein persönliches Gespräch legt meist den Grundstein für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Deshalb telefoniert sich ein Account Manager schon mal die Finger wund, um möglichst viele Meetings zu vereinbaren. 

Sales Meetings. Auf den Kunden eingehen, Vertrauen aufbauen und schlussendlich die individuellen Konditionen zu verhandeln – ein ausführliches, persönliches Meeting ist dafür unabdingbar.

Netzwerken und Kundenstamm pflegen. Ein Account Manager baut seinen Kundenstamm immer weiter aus und verfügt nach einigen Berufsjahren über ein großes Kontaktnetzwerk, mit dem er in ständigem Austausch steht und stets die Bedürfnisse seiner Kunden im Blick hat.

Welche Fähigkeiten sind besonders wichtig?

Als Account Manager sollte man sehr extrovertiert sein und offen auf andere zugehen. Das bestätigt auch Lukas nach seiner bisherigen Erfahrung im Vertrieb. „Zudem muss man mit Zurückweisungen umgehen und sich immer wieder selbst motivieren können – kurz gesagt: Man sollte ein Stehaufmännchen sein und sich nicht so schnell unterkriegen lassen!" Ein hohes Maß an Empathie ist ebenfalls wichtig, um in Kundengesprächen und Verhandlungen auf die Wünsche und Bedürfnisse des Gegenüber eingehen zu können.

Welche Ausbildung sollte man mitbringen?

Es ist kein bestimmtes Studium oder eine spezielle Ausbildung notwendig, um als Account Manager durchzustarten. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium kann von Vorteil sein, ist jedoch in der Regel keine Voraussetzung. Es gibt daher sehr viele Quereinsteiger im Vertrieb. Auch Lukas ist überzeugt: „Die Persönlichkeit ist entscheidend. Ein starker Wille, Zielstrebigkeit und die Fähigkeit, gut mit Menschen umgehen zu können, sind die Basis für eine steile Karriere als Account Manager."

Welche Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen bietet der Beruf?

Je nach persönlichen Stärken und Interessen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich als Account Manager weiterzuentwickeln. Viele Unternehmen bieten Sales-Trainings und Coachings an. So kann man seinen Verantwortungsbereich immer weiter vergrößern, sich eventuell auf eine bestimmte Branche spezialisieren und sein Kontaktnetzwerk ausbauen, um dann im nächsten Karriereschritt als Key Account Manager besonders wichtige „Schlüsselkunden" zu betreuen. Wer seine Stärken in der Personalführung sieht, kann sich als Team Manager aufstellen lassen. 

Vielen Dank an Lukas Förster für die Beantwortung all unserer Fragen!

Gehalt

Wie viel verdient man?

Das durchschnittliche Monatsgehalt liegt zwischen 3.500 und 6.500 €. Üblicherweise setzt sich das Einkommen aus einem Grundgehalt und einer erfolgsbasierten Provision zusammen.

Jobaussichten

Wie gefragt sind Account Manager?

Da die Kundengewinnung in den meisten Unternehmen eine zentrale Rolle spielt, haben Account Manager sehr gute Perspektiven und vielfältige Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Berufsbezeichnung

Gibt es weitere Titel für die Position?

Account Manager, Sales Representative oder Vertriebsexperte – es gibt relativ viele Bezeichnungen für die Position. Sogar hinter Betriebswirt/in oder Diplom-Kaufmann/-frau kann eine Vertriebstätigkeit stecken.

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