Hier gibt es niemanden, den ich nicht gerne abends auf ein Bier treffe!

Als Julia Pimiskern vor neun Jahren ihre Karriere als Account Managerin bei Academic Work startete, legte sie den Grundstein für eine echte Erfolgsstory. Julias Erfolgsrezept: authentisch bleiben und du selbst sein, denn die meisten Kunden kaufen von dir, weil sie von dir als Person überzeugt sind. Das schaffst du nur, wenn du dir selbst treu bleibst!

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Wie hat deine Karriere bei Academic Work begonnen? 

Ich habe meine Karriere bei Academic Work ganz klassisch als Account Managerin begonnen. Zu Beginn waren wir vier Account Manager und hatten eine unvorstellbare Spielwiese von Firmen in München, die alle darauf gewartet haben, von Academic Work angerufen zu werden. Das war ein tolles und beängstigendes Gefühl zugleich. Viele Anrufe waren davon geprägt, dass wir so eine Angst vor dem „Nein“ hatten und der Kunde dann für immer und ewig für Academic Work tabu ist. Heute lachen wir darüber, da viele dieser Firmen seit Jahren unsere Kunden sind.

Was waren deine größten Herausforderungen?

Einen neuen großen Kunden zu gewinnen, stellt erstmal immer eine Herausforderung dar. Es steht kein Empfangskomitee mit einer Fahne am Eingang, weil es seit Monaten auf dein Auftauchen wartet. Die meisten haben entweder eine sehr starke Markenbekanntheit oder ihre festen Rahmenvertragspartner, mit denen sie zusammenarbeiten und an die sie gebunden sind. Nokia war einer von diesen Kunden. Ich habe 54 Meetings gebraucht, bis ich meinen ersten Auftrag an Land ziehen konnte. Seitdem machen wir das gesamte internationale Graduate Programm für Nokia und sind einer der Top-Dienstleister für das Unternehmen. Das hört sich heute ganz toll an und das ist es auch, aber es hat mich sehr viel Frustration und Durchhaltevermögen gekostet, das Unternehmen Nokia zu überzeugen. Wieder und wieder musste ich versuchen, einen neuen Ansprechpartner zu buchen, an einer neuen Stelle zu graben! Never give up, denke ich mir heute jedes Mal, wenn ich ein neues Projekt in Angriff nehme.

Was macht dir besonders Spaß an deinem Job?

Der Job im Sales bringt jeden Tag neue Überraschungen – kein Tag gleicht dem anderen. Wenn ich abends im Bett liege, denke ich oft: „Wahnsinn was ich heute wieder alles erlebt habe, wo ich heute überall war und wie viele unterschiedliche Menschen ich gesprochen oder getroffen habe.“ Das lässt mich immer wieder mit einem zufriedenen Lächeln einschlafen.

Was gefällt dir an Academic Work als Arbeitgeber?

Academic Work ist geprägt durch eine unvergleichbare Unternehmenskultur. Es gibt hier keinen einzigen Kollegen, den ich nicht gerne abends auf ein Bier treffe. Jeder einzelne meiner Kollegen vereint zielstrebiges Arbeiten, einen tollen Charakter und unschlagbaren Humor. Bin ich tagsüber viel unterwegs, freue ich mich immer schon wieder auf meine Kollegen – das ist wie eine Tankstelle, um frische Energie aufzuladen. Guter Kaffee, kostenloses Obst und feinste Musikauswahl ermöglichen einen perfekten Start in den Tag, den mir Academic Work ermöglicht, ganz frei zu strukturieren.
Dazu machen wir jedes Jahr tolle gemeinsame Goal Trip Reisen, zum Beispiel nach Stockholm, Berlin, Prag, Barcelona uvm.

Was würdest du Einsteigern im Vertrieb raten?

Mein Tipp an jeden Einsteiger ist, dass man selbst seinen eigenen Rhythmus finden muss. Es gibt kein Schema F, das man jedem Vertriebler überstülpen kann. Der eine macht seine Termine gleich morgens in der Früh, weil er putzmunter aus dem Bett springt, während der andere lieber am Hörer und einer warmen Tasse Kaffee seine Anrufe tätigt und nachmittags auf Auftragsjagd geht. Beides ist damit verbunden, dass man Fehler machen wird und diese zulassen muss. Kein Top-Performer ist fehlerlos an die Spitze gekommen, sondern hat alle Richtungen eingeschlagen, um den richten Weg nach oben zu entdecken.
Jeder hat mal einen schlechten Tag oder eine schlechtere Phase im Vertrieb, das ist ganz normal. Aber das wichtigste ist, dass man sowohl am Telefon wie auch im Termin folgendes Gesetzt verflogt: Jedes „Nein“ bringt mich näher zu dem nächsten „Ja“. Du musst also eine hohe Aktivität aufweisen – das ist der Schlüssel zum Erfolg im Vertrieb.

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